„dieses Echo“

      Eröffnung musikprotokoll 2017

      04.10.2017

      musikprotokoll 2017

      Projekttitel
      „dieses Echo“
      Untertitel
      Eröffnung musikprotokoll 2017
      Genre
      Musik, Film, Literatur
      Art des Projekts
      Eröffnung
      Details

      Premiere:

      04.10.2017, 19.30

      Filmprojektion
      „50 Jahre musikprotokoll“ (ausgewählte Cuts)

      Location
      Helmut-List-Halle
      Ort
      Graz
      Beschreibung deutsch

      Die Eröffnung des musikprotokoll 2017 wirft einen Blick zurück auf 50 Jahre voll Unerhörtem und Musik weit jenseits des Mainstreams.

      Seit 50 Jahren scheut das musikprotokoll nicht davor zurück, Unerhörtes zu Gehör zu bringen und Musik von Komponistinnen und Komponisten weit jenseits des Mainstreams erklingen zu lassen. Am Anfang, also in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts, standen György Ligeti und Friedrich Cerha, es folgten Krzysztof Penderecki und Witold Lutoslawski, Luna Alcalay und Adriana Hölszky, ein paar Jahrzehnte später Olga Neuwirth, Isabel Mundry, Chaya Cernowin, Georg Friedrich Haas, Beat Furrer, Bernhard Lang, Klaus Lang und viele andere.

      Immer wieder hat das musikprotokoll dabei auch die Musikalität der Sprachkunst berücksichtigt. Nach Patrick Hahn 2015 ist dieses Jahr der Autor Händl Klaus zu Gast. Dabei steht er in der Tradition eines anderen großen Musikalischen der österreichischen Literatur, Gert Jonke, der vor 20 Jahren der Einladung des musikprotokoll folgte und der das Paradies als Echo alles bisher Gehörten bezeichnete. „Für die Beschaffenheit dieses Echos und die Qualität dieses Paradieses, das sag ich jetzt vielleicht etwas merkwürdig, für dieses Echo in aller Ewigkeit, sind die Musiker irgendwie wesentlich mitverantwortlich. Dankeschön.“

      Beschreibung englisch

      The opening of musikprotokoll 2017 takes a look back at 50 years of the unheard-of and music far beyond the mainstream.

      For fifty years now, musikprotokoll has not shied away from performing the unheard-of, giving sound to the music of composers far beyond the mainstream. To begin with, in the late 1960s, it was György Ligeti and Friedrich Cerha, followed by Krzysztof Penderecki and Witold Lutoslawski, Luna Alcalay and Adriana Hölszky, a few decades later Olga Neuwirth, Isabel Mundry, Chaya Cernowin, Georg Friedrich Haas, Beat Furrer, Bernhard Lang, Klaus Lang and a hundred more.

      musikprotokoll has recurrently given account to the musicality of literary art too. Following Patrick Hahn in 2015, this year writer Händl Klaus is our guest. He follows in the tradition of another musical great of Austrian literature, Gert Jonke, who accepted an invitation from musikprotokoll twenty years ago and who described paradise as the echo of everything ever heard. “Although it may sound rather odd, I say that musicians somehow have a major share in the responsibility for the make-up of this echo and the quality of this paradise, for this echo in all eternity. Thank you very much.”

      Beteiligte Reihe