Close Link

      Buchpräsentation

      04.10.2015

      hoelb / hoeb

      Künstlerin / Künstler / Gruppe
      hoelb / hoeb
      Projekttitel
      Close Link
      Untertitel
      Buchpräsentation
      Genre
      Theorie/Cross Over/Spezialprogramme, Literatur
      Art des Projekts
      Präsentation, Diskussion / Gespräch
      Details

      4.10.2015, 13:00

       

      In deutscher Sprache

       

      Diskussion mit Barbara Hölbling (AT), Mario Höber (AT), Thomas Macho (AT), Anja Quickert (DE), Christian Reder (AT) u. a.

      Mit Textbeiträgen von Julius Deutschbauer (AT), Veronica Kaup-Hasler (AT), Thomas Macho (AT), Sandra Noeth (DE), Anja Quickert (DE) & Christian Reder (AT)

      Location
      Festivalzentrum im GrazMuseum
      Ort
      Graz
      Beschreibung deutsch

      Was beim Ausstellungsprojekt „Close Link“ von hoelb/hoeb ?beim steirischen herbst 2013 sichtbar wurde: Die zeitgenössische Forderung nach Inklusion ergibt sich nicht aus den Erkenntnissen moderner Sozialpolitik oder den Anforderungen des eigenen Gewissens, sondern gerade aus jener Einsamkeit, die uns selbst zugemutet wird – in Augenblicken des Kommunikationsabbruchs und des Perspektivenwechsels, in denen wir als Ausgeschlossene wahrgenommen werden. Darin besteht das „Unheimliche“ (im Sinne Freuds), mit dem die Ausstellungsarbeit von Barbara Hölbling und Mario Höber konfrontiert: In der Begegnung mit dem Sprachlosen, dem Kranken und Lahmen erfahren wir die eigene Verletzlichkeit und eine Sterblichkeit, die verbindet. Aus dem Projekt „Close Link“ ist nun eine Publikation hervorgegangen, die im Festivalzentrum präsentiert wird.

      Beschreibung englisch

      The “Close Link” exhibition project by hoelb/hoeb at steirischer herbst 2013 revealed the following: the current call for inclusion results not from the axioms of modern social policy or the demands of one’s own conscience, but from the very loneliness that is imposed on us – at moments when communication is interrupted or when the perspective shifts, when we want to be perceived as being excluded. This is the “uncanny” aspect (in Freud’s sense of the word) with which Barbara Hölbling and Mario Höber’s exhibition work confronts us: in the encounter with the lack of language, disease and lameness, we experience our own vulnerability, lack of language and immobility, and a mortality that can also unite us. The “Close Link” project has now given rise to a publication that will be presented at the festival centre.

      Beteiligte Jahr