One to One / One for the road

      27.09.2014 - 19.10.2014

      Marino Formenti

      Künstlerin / Künstler / Gruppe
      Marino Formenti
      Projekttitel
      One to One / One for the road
      Genre
      Musik, Theorie/Cross Over/Spezialprogramme
      Art des Projekts
      Konzert / DJ Set, Diskussion / Gespräch, Out of Graz
      Produktionskategorie
      Uraufführung
      Produktionsangaben

      UA

      Auftragswerk steirischer herbst

      Details

      Sa 27.9. & So 28.9.

      Bad Radkersburg

      Fr 3.10., Sa 4.10. & So 5.10.

      Wildon

      Fr 10.10., Sa 11.10. & So 12.10.

      Stainz

      Fr 17.10. & Sa 18.10.

      Bad Gleichenberg

      jeweils 10.00, 12.00, 15.00, 17.00, 19.00 & 21.00

      90’

      Di 30.09., Mi 1.10., Di 7.10. & Mi 8.10

      12.00, 15.00, 17.00, 19.00 & 21.00

      Graz

      90’

      24 / 14 €

      Die Tickets können jeweils ab dem Vortag nur im Info- und Kartenbüro des jeweiligen Ortes erworben werden. Die genaue Adresse erfahren Sie beim Kartenkauf.

      One for the road

      So 19.10., 11.00

      Gemeindesaal

      Bad Gleichenberg

      Ort
      Graz, Bad Radkersburg, Wildon, Bad Gleichenberg
      Beschreibung deutsch

      Seit Jahren arbeitet der Pianist und Dirigent Marino Formenti an der konsequenten Befragung seines Metiers. Er, der von der Kritik als „Glenn Gould der zeitgenössischen Musik“ gefeiert wird und Konzertsäle in New York, Paris, Wien oder London füllt, schafft daneben Räume der Begegnung, die die Hierarchie des klassischen Konzerts aufheben. Unvergesslich etwa das Projekt „nowhere“, das beim steirischen herbst 2010 uraufgeführt wurde und in dem Formenti über acht Tage und Nächte hinweg im GrazMuseum Werke von Eric Satie, Morton Feldman und Klaus Lang spielte – in einem öffentlichen und zugleich intimen, privaten Raum. Schon hier ließ er übliche Konzertkonventionen von Programm, Zeit und Ort hinter sich. Das Publikum war eingeladen zu kommen, zu gehen, für ein paar Minuten oder auch Stunden zu verweilen. Dennoch – Formenti schien nur für sich zu spielen, war ausgesetzt und zugleich ganz in sich versunken.

      „One to One“ lässt sich quasi als Gegenstück dazu verstehen. Marino Formenti sucht hier – in privaten Räumen von großzügigen Gastgebern, die offen für Experimente sind – den direkten Kontakt, das Gespräch mit seinem Vis-à-vis und entwickelt das Konzert ganz individuell aus dieser Begegnung. Der Horizont dieses höchst intimen Ereignisses reicht von Anklängen an die eigene Musikerfahrung, wo immer sie auch verortet sein mag, zu neuen Aufbrüchen, eventuell zu gemeinsamem Musizieren, sicher aber zu Verführungen mit Unerhörtem. Bewusst hat auch hier Marino Formenti Orte gewählt, die nie auf den üblichen Routen der Konzert-Tourneen liegen. Er geht mit diesem Projekt in die Steiermark, wird in Bad Radkersburg, Wildon, Stainz, Bad Gleichenberg, aber auch immer wieder in Graz zu erleben sein.

      So ein Moment will schwer errungen sein, und so ist es wenigen Beharrlichen vergönnt, dieses Duett zwischen Pianisten und Zuhörer zu erleben. Und weil das so ist, gibt es am Schluss ein Fest für alle – Marino Formenti lädt ein zu einem vormittäglichen „One for the Road“, zu einer Suche nach wilden Gefühlen, einem gemeinsamen Feiern und Musizieren in verschiedensten Konstellationen – wie immer: mit offenem Ausgang.

      Beschreibung englisch

      Pianist and conductor Marino Formenti has been working for years on the rigorous study of his metier. Celebrated in reviews as the “Glenn Gould of contemporary music”, who fills concert halls in New York, Paris, Vienna and London, he also creates spaces of encounter that suspend the hierarchy of the classical concert. Nobody will forget the “nowhere” project which premiered at steirischer herbst in 2010 and during which Formenti played works by Eric Satie, Morton Feldman and Klaus Lang over eight days and nights in the GrazMuseum – in a public, yet also intimate, private space. Here too, he left behind the usual concert conventions of programme, time and venue. The public were invited to come, to go, to stay for just a few minutes or linger for hours. Nevertheless – Formenti seemed only to be playing for himself, he was exposed and yet at the same time completely immersed in himself.

      “One to One” could be seen as the counterpart to this project, as it were. Here Marino Formenti seeks – in private spaces provided by generous hosts who are open to experiments – direct contact and dialog with his vis-à-vis, developing out of it an entirely individual concert. The horizon of this highly intimate event stretches from echoes of one’s own musical experience, wherever that might be situated, to new departures, possibly playing music together, but certainly the allure of the as yet unheard. Here too, Marino Formenti has consciously chosen places that do not lie along the usual routes of concert tours. This project takes him to Bad Radkersburg, Wildon, Stainz, Bad Gleichenberg and repeatedly, to Graz.

      This kind of moment is hard to gain and so will be afforded only to a few tenacious participants who will experience this duet between pianist and listener. This being the case, there will be a party for everyone at the end – Marino Formenti invites you to a morning recital of “One for the Road”, a search for wild feelings, a joint celebration and concert in a wide range of constellations – and as ever, open-ended.

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      Beteiligte Jahr